10 Tipps für den sicheren Skiurlaub

08.12.2014 - Katharina Teudt

Der Skiurlaub ist für Wintersportler die schönste Zeit im Jahr – und die soll er auch bleiben. Mit guter Vorbereitung, gründlichem Materialcheck und umsichtigem Verhalten auf der Piste können Ski-Unfälle und andere unliebsame Zwischenfälle vermieden werden. SnowTrex hat die wichtigsten Tipps für einen sicheren Skiurlaub zusammengetragen.

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Reisevorbereitung

Eine Skireise will gut geplant sein. Autofahrer sollten ihr Gefährt gründlich checken. Stimmt der Reifendruck, sind funktionstüchtige Schneeketten im Gepäck, sitzt der Dachgepäckträger für die Skier fest? Es gibt außerdem viele Dinge, die gerne vergessen werden: das Ladekabel fürs Smartphone, die Reiseapotheke mit Schmerzmitteln, Toilettenartikel, die schön warme Ski-Unterwäsche. Es empfiehlt sich daher, eine Packliste zu erstellen. Auch der frühzeitige Materialcheck ist wichtig, gerade bei Familien mit Kindern: passen die Skischuhe noch, sind die Skier zu kurz oder ist mal wieder ein Skiservice fällig? Wenn alles passt und das Gepäck vollständig ist, kann es losgehen.

Fitness und Selbsteinschätzung

Ein Aktivurlaub wie das Skifahren bedarf einer gewissen Fitness, die man sich schon vor dem Urlaub aneignen sollte. Wer sich für fit genug hält, sollte sich zumindest mit ein paar Dehnübungen aufwärmen. Oft gibt es im Skigebiet Schautafeln mit praktischen Übungen, die auch mit Skiern an den Füßen durchführbar sind. Geht es dann auf die erste Abfahrt ist es sehr wichtig, dass jeder seinem Fahrkönnen gemäß fährt und dabei die Pistenregeln einhält.

FIS-Pistenregeln

Die 10 goldenen Regeln für das richtige Pistenverhalten sollte jeder Skifahrer kennen und verinnerlichen. Diese wären: Rücksicht auf die anderen Skifahrer und Snowboarder nehmen, die Beherrschung der Geschwindigkeit und der Fahrweise, die sichere Wahl der Fahrspur, Vorsicht beim Überholen, Einfahren, Anfahren und Anhalten, der Aufstieg und Abstieg, das Beachten der Zeichen und die Hilfeleistung bei Unfällen sowie die Ausweispflicht. Die ausführlichen Regeln sind hier einsehbar.

Helmpflicht

Kein Ski-Utensil ist so wichtig wie der Skihelm. Noch gibt es in den europäischen Ländern keine allgemeine Helmpflicht, doch immerhin gilt in Skinationen wie Österreich oder Italien die Helmpflicht für Kinder bis 14 bzw. 15 Jahren. In Deutschland, Frankreich und der Schweiz gibt es gar keine Helmpflicht, jedoch werden Empfehlungen ausgesprochen und ordentlich Aufklärung betrieben. Das klappt zum Beispiel in der Schweiz so gut, dass dort die Tragequote im internationalen Vergleich besonders hoch liegt. Dass auch immer mehr Erwachsene mit Helm fahren liegt sicher auch daran, dass dieser nicht mehr nur als Kopfschutz vermarktet wird. Der Skihelm ist ein buntes Style-Zubehör, das mit den auffälligen Googles kompatibel ist. Mittlerweile gibt es sogar komplett recycelte Helme. Ein innovatives Beispiel liefert die französische Marke Picture Organic Clothing, die nachhaltige Skibekleidung aus recycelten Materialien herstellt. Die Schale des Modells Hubber besteht aus einem speziellen Polymer, der aus Mais hergestellt wird. Trotz der 100 Prozent recycelten und nachhaltig produzierten Materialen trägt der Helm, wie alle in Europa erhältlichen Modelle die DIN Norm EN-1077, den Sicherheitsstandard für Skihelme.

Sicheres Material

Intakte Skier und Skischuhe sind das A und O einer sicheren Ausrüstung. Laut einer Studie im Auftrag des DSV ist fast jeder fünfte Skiunfall auf fehlerhafte Ausrüstung zurückzuführen. Der Materialcheck sollte also zu den elementaren Vorbereitungen vor bzw. im Skiurlaub gehören. Mindestens einmal pro Jahr sollten Skibesitzer ihrem Material einen guten Skiservice gönnen. Kantenschleifen und Wachsen macht die Skier nicht nur langlebig, sondern verbessert die Kontrolle über den Ski und somit die Sicherheit auf der Piste. Auch die Bindungseinstellung sollte geprüft und ggf. optimiert werden. Nur sauber und minutiös eingestellt löst sie bei einem Sturz richtig aus und schützt vor Verletzungen.

Körperschutz

Wer schneller unterwegs ist, sich in den Funpark oder sogar ins Gelände wagt, sollte unter der Kleidung einen Protektor tragen. Die Polyurethanschaum-basierten Panzer schützen Rücken, Hüfte und Lende bei Stürzen und können Prellungen oder Brüche verhindern. Für besonders vorsichtige Fahrer, unsichere Kinder und Snowboard-Einsteiger empfehlen sich außerdem Schoner für Hände, Ellenbogen und Knie.

Versicherungsschutz

Wer aktiv Ski fährt und hochwertige Sportgeräte benutzt, sollte sich in vielerlei Hinsicht absichern – und zwar privat. Viele Versicherungen zahlen nicht, wenn ein Schaden im Ausland entsteht, elementar ist daher eine Auslandskrankenversicherung. Meist sind es nur ein paar Euro, die Sie zum Reisepaket dazu zahlen, dadurch aber eine ambulante und stationäre Behandlungen, den Rücktransport oder eine nötige Zahnbehandlung geleistet werden. Weiterhin empfehlenswert sind Versicherungen gegen Materialbruch, den Skidiebstahl (etwa vor der Skihütte) sowie den Reiserücktritt oder -abbruch.

Alkoholkonsum

Im Skigebiet gilt gleiches wie auf Autostraßen: Verantwortungsbewusstes Fahren und Alkoholkonsum schließen sich aus. Betrunkene Après-Ski-Fans haben auf der Piste nichts zu suchen. Reaktion und Koordination dieser Risiko-Sportler sind beeinträchtigt und sie gefährden nicht nur sich, sondern alle anderen „Verkehrsteilnehmer“. Da Alkohol auf den Skihütten jedoch allgegenwärtig ist, geht oft kein Weg an einem Glas guten Wein zum Essen oder einem Bier zum Anstoßen vorbei. Der intensive Alkoholgenuss sollte jedoch unbedingt auf das Après-Ski im Tal verlegt werden.

Der Notruf

Es ist äußerst unwahrscheinlich, doch sollte einmal ein Unfall passieren oder sich jemand in Not befinden, sollten Skifahrer die Nummer der Pistenrettung im Handy gespeichert haben. Für die Bergrettung in Österreich wäre dies die 140, die Schweizerische Rettungsflugwacht REGA erreicht man unter der 1414, die Unfallrettung in Italien unter der 118 und der Notruf in Frankreich ist schlicht 15. Wer sich das alles nicht merken möchte, kann sich stets an den europäischen Notruf unter 112 wenden, der das Hilfegesuch dann weiterleitet.

Sicher ins Gelände

Geländekenntnis, Lawinen-Ausrüstung, Respekt – das sind die Schlagworte, die sich jeder Freeskier einprägen und im Gelände auch beherzigen sollte. Der aktuelle Lawinenbericht ist vor jeder Geländefahrt gewissenhaft zu checken. Jeder Freeskier sollte mit LVS-Gerät, Schaufel und Sonde immer das Notfall-Kit dabei haben. Unabdingbar ist auch der Respekt vor der Natur bei jeder Geländeabfahrt. Bäume beschädigen oder Tiere verschrecken sind hier absolute No-Gos. Sicheres Off-piste-Fahren wird in speziellen Kursen gelehrt und die Lawinenverschütteten-Suche kann in vielen Skigebieten in abgesteckten Lawinensuchfeldern geprobt werden.

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TravelTrex GmbH Christian Neuwerth presse-de@traveltrex.com Tel. 0221-33 606-2513 http://presse.snowtrex.de/newsroom/

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